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Filmtipp: Der Brief für den König

Regie: Pieter Verhoeff / Deutschland/ Niederlande, 107 Minuten

Verleih: Zorro Film

Genre: Spielfilm

Start: 13. November 2008

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Diese Geschichte der bekannten Kinderbuchautorin Tonke Dragt spielt in einem Fantasyland mit Lehnsherren, tapferen Rittern, Knappen und Mönchen. 1962 erschien das Buch „Der Brief für den König“ und wurden mit Preisen überhäuft. Die niederländische Autorin, 1930 geboren, lebt heute in Den Haag.

Noch interessiert sich der Schildknappe Tiuri kaum für die Differenzen im Nachbarreich Unauwen, in dem zwei Brüder sich um den Thron streiten. Er konzentriert sich auf seine letzte Prüfung, bevor er am kommenden Tag zum Ritter geschlagen werden soll. Wie stolz würde seine Vater auf ihn sein. Ein Schweigegelübde und eine lange Nacht in der Kirche stehen dem Jungen bevor. Doch dann klopft es an die Kirchentür.

Tuiri ist der einzige Knappe, der seine Neugier nicht im Zaun halten kann und durch die Verletzung der Regeln und seinen Mut hohe Ehren erfahren wird. Bis es jedoch soweit ist, muss der junge Kämpfer eine Reihe von gefährlichen Abenteuern - immer mit einem Fuß am Abgrund - bestehen. Der im Sterben liegende Ritter Edwinem übergibt Tuiri einen Brief, den er unbedingt dem König von Unauwen überbringen muss. Der Junge übernimmt das Pferd des verletzten Ritters und begibt sich auf den Weg in die Berge zum Eremiten, der ihm weiterhelfen wird. Eine lange ungewisse Reise beginnt. Immer wieder träumt Tuiri von seinem enttäuschten Vater, denn nun hat der Sohn die Ritterprüfung nicht bestanden. Tuiri hat viele Bewährungsproben vor sich. Der Eremit Menaures gibt Tuiri seinen Helfer Piak mit. Die beiden Jungen unterstützen sich und laufen doch in die erste Fall, die ihnen gestellt wird.

Mit List und Mut, mit Kraft und Köpfchen entkommen die beiden ihren Feinden bis sie es endlich in die Burg von König Unauwen schaffen. Aber wer nun glaubt, der Brief wird gleich übergeben, der hat sich geirrt.

Alle Rittertugenden kann Tuiri nach dieser turbulenten Odyssee vorweisen und so wird er auch am Ende - ohne Frage - zum Ritter geschlagen.

„Der Brief für den König“ ist ein absoluter Jungenfilm. Trotz Kampfszenen und Verfolgungsjagden können Eltern mit gutem Gewissen ihre Kinder in diesen Film schicken. Auch wenn Schwerter bedrohlich aufeinander einschlagen, es gibt kaum brutale Episoden und doch nimmt jeder, der sich mit dem Leben der Ritter beschäftigt, diese Geschichte ernst.

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